irene below

Aktuelles                                                                             

Seit dem Sommer 2004 habe ich nach über 30 Jahren meine Tätigkeit an dem in eine dreijährige gymnasiale Oberstufe umgewandelten "neuen Oberstufen-Kolleg"  beendet. Seitdem genieße ich es, freiberuflich arbeiten zu können. Seit 2007 biete ich in der Abteilung Kunst und Musik an der Universität Bielefeld Lehrveranstaltungen an.

Aufkleber "Treibt Moabit den Teufel aus!"Im Sommersemester 2009 zeigte ich in in der Treppenhausgalerie der auto-kultur-werkstatt (akw) Bielefeld die Ausstellung „68ff – Arbeiten aus der Irene Below Collection“. In meinem Uni-Seminar „multiples und manifeste – 1967/68 ff in Deutschland und die Folgen in Kunst und Kunstgeschichte“ entstand dazu der Katalog.
Irene Below mit Student_innen der Abt. Kunst und Musik der Universität Bielefeld, "1968ff – Irene Below collection", Katalog zur Ausstellung in der akw Bielefeld, 2009.

Neuerscheinung

Lucy von Jacobi - Journalistin. Abbildung Buchumschlag
Lucy von Jacobi – Journalistin. Konzeption und Redaktion: Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen, Irene Below, Ruth Oelze. Film & Schrift, Band 9, edition text & kritik, München 2009, 329 S., acht Fotos, 21,00 €.

Vor 40 Jahren hatte ich in einem Florentiner Antiquariat den Nachlass der 1933 aus Deutschland vertriebenen Schauspielerin, Autorin und Journalistin gefunden und gekauft. Jetzt ist das in Kooperation mit dem Filmmuseum Berlin – Deutsche Kindemathek erarbeitete Buch zu ihrer Tätigkeit als Filmkritikerin erschienen!
Ich habe in meinem Beitrag „Wege der Professionalisierung“ ihren durch viele Brüche bestimmten Lebensweg vorgestellt und gefragt, wie sie eine von etwa 50 fest angestellten Journalistinnen in Deutschland am Ende der 1920er Jahre geworden ist.

Rezensionen

  • Christina Tilmann, Lucy von Jacobi – „Spritzig, spritzig, spritzig“. In: Tagesspiegel 08.10.2009. 
  • Hans-Jörg Rother. Das Publikum fällt durch. Tempo, Tempo: Die Filmjournalistin Lucy von Jacobi. In: FAZ 22.10.2009
  • Heide Schmidt, Eine Ausnahmefrau. Bielefelderin schreibt über die Journalistin Lucy von Jacobi. In: Neue Westfälische 30.10.2009
  • Volker Baer, Lucy von Jacobi – Journalistin, in: film-dienst 25/2009 Erstellt am 2. Dezember 2009
  • Rolf Löchel, „Ich lebe mit Vorbehalt“. Ein Band der Reihe „Film & Schrift“ erinnert mit einer Sammlung ihrer Porträts, Reportagen und Filmbesprechungen an die durch den Nationalsozialismus in Vergessenheit geratenen Journalistin Lucy von Jacobi.

Weitere Neuerscheinungen


Feministische Kunstinterventionen in der Provinz. Eine Spurensuche in Ostwestfalen-Lippe. In: Bernd Clausen (Hrsg.), Schnittstellen. Musik und Kunst vermittelt. Festschrift für Klaus-Ove Kahrmann. Shaker Verlag, Aachen 2008, S. 23-37.

Hochzeitskleider und die Wege der Liebe: Reinszenierungen. In: Maria Otte, Wege der Liebe – der Liebe Wegen. Hochzeitskleider und kulturelle Identität. Hrsg. Kulturzentrum Wilde Rose e.V., Rasch Verlag, Bramsche 2009, S. 4-8.

„Berlins demokratischer Modellkunstverein [...] eine linke Bastion wie im Theaterleben die Schaubühne“ – Wie alles anfing. In: Neue Gesellschaft für Bildende Kunst 40 Jahre. Publikation anlässlich des 40. Geburtstages, 2 Bde (dt., eng.). Hrsg. NGBK Berlin 2009, S. 31-52 (eng. S.22-38).

Der unbekannte Architekt und die andere Moderne. Leopold Fischer in Dessau. In: Anja Baumhoff, Magdalena Droste (Hg.), Mythos Bauhaus. Zwischen Selbsterfindung und Enthistorisierung. Reimer Verlag, Berlin 2009, S. 244-271.
  Letzte Änderung: 27.12 2009.